Resveratrol
Resveratrol ist ein pflanzliches Polyphenol aus der Gruppe der Stilbene, das vor allem in Trauben, Rotwein, Beeren und einigen Nüssen vorkommt und wegen möglicher antioxidativer, entzündungshemmender und kardioprotektiver Effekte wissenschaftlich untersucht wird.
Resveratrol ist ein pflanzliches Polyphenol, das zur Gruppe der Stilbene gehört und in Trauben, Rotwein, Beeren und manchen Nüssen vorkommt. Es wird als sekundärer Pflanzenstoff gebildet, wenn die Pflanze sich vor Stress wie Pilzbefall oder UV-Strahlung schützt – ein natürlicher Abwehrmechanismus, von dem der Mensch möglicherweise mitprofitieren kann.
Vorkommen und Aufnahme im Alltag
Im Alltag begegnet man Resveratrol vor allem über rote Trauben, Rotwein, Heidelbeeren, Erdnüsse und einige andere Beeren. Die Gehalte schwanken stark, je nach Sorte, Anbau, Reifegrad und Verarbeitung. Ein Glas Rotwein liefert zwar Resveratrol, gleichzeitig aber auch Alkohol, dessen Gesundheitsrisiken gut belegt sind. Fachleute betonen deshalb, dass alkoholfreie Quellen wie Beeren oder Trauben bevorzugt werden sollten.
Wirkmechanismen: Antioxidativ und zellschützend
In Labor- und Tierstudien zeigt Resveratrol eine antioxidative Wirkung: Es kann reaktive Sauerstoffspezies abfangen und so potenziell Zellstrukturen vor oxidativem Stress schützen. Zudem werden entzündungshemmende Effekte beschrieben, etwa durch die Modulation von Signalwegen, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Die Forschung diskutiert, dass Resveratrol bestimmte Schutzprogramme in Zellen aktiviert, etwa über Sirtuine und andere Signalwege, die mit Zellalterung, DNA-Reparatur und Stressantwort verknüpft sind. Beim Menschen sind diese Mechanismen jedoch noch nicht abschließend bestätigt.
Resveratrol, Herz-Kreislauf-System und Alterung
In Studienmodellen könnte Resveratrol das Herz-Kreislauf-System unterstützen, indem es die Funktion der Blutgefäße verbessert, die Bildung von Plaques hemmt oder die Blutfette günstig beeinflusst. Die Datenlage beim Menschen ist gemischt: Einzelne klinische Studien berichten von positiven Effekten auf Blutdruck, Gefäßfunktion oder bestimmte Entzündungsmarker, andere finden nur geringe oder keine Veränderungen. In der Alterungsforschung wird Resveratrol als mögliche Substanz untersucht, die zelluläre Schutzmechanismen aktiviert und damit Alterungsprozesse beeinflussen könnte. Bisher handelt es sich jedoch überwiegend um Ergebnisse aus Tierexperimenten oder Zellkulturen, deren Übertragbarkeit auf den Menschen begrenzt ist.
Bioverfügbarkeit, Dosierung und Supplemente
Ein zentraler Punkt ist die Bioverfügbarkeit: Resveratrol wird zwar aufgenommen, aber im Körper rasch verstoffwechselt und ausgeschieden. Dadurch erreichen nur relativ geringe Mengen den Blutkreislauf in aktiver Form. Nahrungsergänzungsmittel verwenden deshalb häufig höhere Dosierungen als über die normale Ernährung erreichbar wären. Für diese Dosierungen fehlen jedoch für viele Anwendungsbereiche belastbare, lang angelegte Studiendaten zu Wirksamkeit und Sicherheit. Fachgesellschaften empfehlen derzeit weder eine generelle Supplementierung noch den Konsum von Alkohol zur Resveratrolaufnahme.
Aktuelle Studienlage und begriffliche Einordnung
Resveratrol lässt sich sachlich als bioaktiver Pflanzenstoff mit zellschützenden und entzündungsmodulierenden Eigenschaften beschreiben, für den es umfangreiche experimentelle, aber noch begrenzte klinische Evidenz gibt. Die Forschung legt nahe, dass Resveratrol relevante biologische Effekte entfalten kann, doch Stärke und klinische Bedeutung dieser Effekte beim Menschen sind noch nicht abschließend geklärt. Damit wird Resveratrol heute wissenschaftlich nicht als Arzneimittel, sondern als potenziell gesundheitsrelevanter sekundärer Pflanzenstoff eingeordnet, dessen Rolle im Rahmen einer insgesamt pflanzenbetonten, ausgewogenen Ernährung gesehen wird und dessen gezielte Supplementierung weiterhin Gegenstand aktiver Forschung bleibt.
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